Allgemeine und fachbezogene Führungen
Allgemeine Parkführung: 40,- Euro pro Gruppe
Fachführung: 55,- Euro pro Gruppe
Gruppengröße bis 25 Personen, 1,5 Stunden zzgl. Parkeintritte
Anmeldung in der Schule Natur: 0201 / 88 83 124
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Neben den allgemeinen Parkführungen, die von touristischen Besuchergruppen gebucht werden, bietet die Schule Natur im Grugapark auch fachbezogene Führungen an. Während den Teilnehmern bei der allgemeinen Parkführung der Grugapark mit seiner Vielfältigkeit, seiner Geschichte und den zahlreichen Besonderheiten näher gebracht wird, nehmen die fachbezogenen Führungen Bezug auf botanische und zoologische Besonderheiten des Parks.
Botanische und zoologische Fachführungen
Aus dem Themenangebot für Primar- und Sekundarstufen kann frei gewählt werden. Zusätzlich werden folgende Themen angeboten, die zum Teil auch Seminarcharakter haben.
- Tropenvielfalt auf der Fensterbank
- Nutzpflanzen aus dem tropischen Regenwald
- Essbare Wildpflanzen - Wildkräuter zum Genießen
- Grugapark - mit allen Sinnen erlebt
- Blüten und Ihre Besucher - Trickdiebstähle, Nektarraub und Betrugsdelikte
- Heilpflanzen
- Farnpflanzen: uralt und erfolgreich auch ohne Blüten
- Giftküche Natur
- Vielfalt in den Pflasterritzen
- Gartenführung - die Schönheiten des Parks für Gartenliebhaber
- Karnivoren - Fleischfressende Pflanzen
- Gefiederte Musikanten - Vogelstimmen im Grugapark
- Wilde Tiere in der Stadt
- Adler, Papagei und Co.
- Der igelfreundliche Garten
- Fledermäuse - Jäger der Nacht
Tropenvielfalt auf der Fensterbank
Diverse tropische Pflanzen haben den Weg auf die heimischen Fensterbänke gefunden. Ein Gegenbesuch in den Tropen mit all ihren naturnahen Lebensräumen soll ein Gespür vermitteln, wie Orchideen & Co. eigentlich leben. Einmal in „ihrer Welt“ angekommen bemerkt man schnell, warum Kakteen es gerne verzeihen „vergessen zu werden“, aber niemals „vergossen werden“ sollten und lernt tropische Orchideen, beispielsweise, als eigentlich sehr genügsame, recht anspruchlose Mitbewohner kennen.
Nutzpflanzen aus dem tropischen Regenwald
Aus tropischen Pflanzen werden zahlreiche Produkte für unseren Alltag hergestellt, aber (er)kennt man die dazugehörigen Pflanzen oder weiß welche Teile der Pflanzen genau verarbeitet wurden? Der Besuch bei den Multitalenten des Tropenhauses soll zeigen, dass Pflanzen wie z.B. Ananas & Kokosnuss nicht nur zum Essen da sind. Es darf aber auch probiert werden …
Essbare Wildpflanzen - Wildkräuter zum Genießen
Das Sammeln von Pflanzen war eine entscheidende Überlebenstechnik unserer Vorfahren. Sie haben noch über tausend der 12.000 mitteleuropäischen Pflanzenarten gegessen. Wir nutzen nur noch etwa 50 Arten, die hochkultiviert kaum noch etwas mit ihren wilden Verwandten zu tun haben. Wildpflanzen sind Ur-Lebensmittel, die Platz in unserem Speiseplan haben könnten. Bei einem Rundgang durch den Grugapark lassen sich viele dieser Pflanzen entdecken. Es werden Tipps zum richtigen Erntezeitpunkt, zu den verwendeten Pflanzenteilen und zur Zubereitung gegeben.
Grugapark - mit allen Sinnen erlebt
Der Mensch ist ein „Augenwesen“. Hier wird die Natur auch mit den anderen Sinnen erfasst. Pflanzen werden ertastet, der Duft wird intensiv wahrgenommen und der Geschmack getestet, wobei auch Pflanzen bzw. Pflanzenteile probiert werden, die üblicherweise nicht gegessen würden, wie z.B. Gänseblümchen, aber auch junge Tannentriebe. Aber es werden auch Antworten gegeben auf die Frage nach den ökologischen Faktoren, warum und wie Pflanzen duften, oder z.B. behaarte Blätter besitzen.
Blüten und ihre Besucher
Die Vielfalt der Blütenformen, -farben und -düfte ist enorm, denn die Geschmäcker sind verschieden. Kein Wunder, dass nicht alle Blüten von allen Bestäubern besucht werden. Oft trügt der Schein und nicht immer geht beim Bestäubungsvorgang alles mit rechten Dingen zu oder läuft mit fairen Mitteln ab. Einheimische und tropische Beispiele zeigen, wie spannend Bestäubung sein kann und wie „einfallsreich“ beide Seiten sind, wenn es um Fortpflanzung und Nahrungserwerb geht. Nicht selten sind Trickdiebstähle, Nektarraub und Betrugsdelikte an der Tagesordnung …
Heilpflanzen
Viele Wildpflanzen kann man auch als Heilpflanzen nutzen. Während der Führung werden Pflanzen vorgestellt, die das Immunsystem stärken und so den Organismus vor Krankheiten schützen, oder bei der Heilung unterstützen können. Um die Pflanzen im Hausgebrauch anwenden zu können, werden keine Giftpflanzen vorgestellt.
Farnpflanzen: uralt und erfolgreich auch ohne Blüten
Während eines Spaziergangs im Garten und den Gewächshäusern werden Farnpflanzen vom kleinen Vertreter in der Mauerritze bis zum Baumfarn gezeigt und erklärt. Die besondere Biologie der Sporenpflanzen wird erläutert, z.B. die interessante Vermehrung. Hierzu wird auch ein Blick durchs Binokular geworfen.
Giftküche Natur
Ein Blick hinter die Kulissen der „Giftküche Natur“ soll zeigen, dass Giftpflanzen uns nicht automatisch gefährlich werden müssen, sondern, im Gegenteil, manchmal besser als ihr Ruf sind. Erst ein falscher Umgang mit giftigen Pflanzen lässt heimliche Gefahren schon auf der eigenen Fensterbank und im eigenen Garten lauern. Viele Unfälle sind vermeidbar, wenn man die Pflanzen erst kennt und die unterschiedlichen Wirkweisen ihrer verschiedenen Inhaltsstoffe besser einzuschätzen weiß.
Vielfalt in den Pflasterritzen
Pflasterritzen, alles nur Unkraut? Dazu wird ein Rundgang durch den Botanischen Garten unternommen, bei der auf die Pflanzenarten aufmerksam gemacht wird, die nicht angepflanzt sind, z.B. Flechten, Moose und "Beikräuter", die einen Blick auf die natürliche Vielfalt der Flora in Essen und Deutschland ermöglichen.
Gartenführung - die Schönheiten des Parks für Gartenliebhaber
Der Grugapark ist ein Paradies für Gartenliebhaber. In Abhängigkeit von der Jahreszeit führen wir zu den aktuellen Blühereignissen. Zu jeder Jahreszeit bietet sich eine bunte und duftende Themenvielfalt an, zum Beispiel Frühlingsboten, Gehölze, Rhododendren, Kamelien, Rosen, mediterrane Pflanzen, Stauden, der Indian Summer im Herbstlichen Waldtal, Orchideen oder Tropen und Wüsten.
Karnivoren - Fleischfressende Pflanzen
Fleischfressende Pflanzen stoßen immer wieder auf großes Interesse. Im Rahmen dieser Fachführung ergibt sich die Möglichkeit, die Karnivoren-Sammlung unter fachkundiger Leitung zu besuchen. Es werden die verschiedenen Strategien erklärt, die die Pflanzen entwickelt haben, um Beutetiere zu fangen. Nicht zuletzt wird die interessante Frage geklärt, warum Pflanzen im Rahmen der Evolution eine derart ungewöhnliche Methode entwickelt haben, sich Nährstoffquellen zu erschließen.
Gefiederte Musikanten - Vogelstimmen im Grugapark
Wir laden ein zu einer Vogelstimmenexkursion zum Kennenlernen der häufigsten Vögel in Städten und Parks. Der Schwerpunkt der Führung liegt bei den einheimischen Singvögeln. Bei einem Rundgang durch den Park werden Gesang, Lebensraum und Verhalten näher erläutert. Bei schlechtem Wetter werden die Wasservögel intensiver in die Führung mit einbezogen. Auch für Familien mit Kindern ist die Führung von Interesse. Wer eines hat, sollte sein eigenes Fernglas mitbringen.
Wilde Tiere in der Stadt
In München kommen fünfmal mehr Schmetterlingsarten als auf dem umliegenden Land vor. Hamburg ist voll von Dachsen. Kassel ist die Waschbärenhauptstadt Deutschlands und in Berlin leben rund 8000 Wildschweine. Auch in Essen leben neben ca. 100 Füchsen auch Marder, Waschbären, Wildschweine und zahlreiche Rehe mitten in der Großstadt. Die Gründe, weshalb immer mehr Wildtiere die Stadt als Lebensraum wählen, sind leicht nachvollziehbar: reichlich Nahrung, unzählige Verstecke und geschützte Kinderstuben. Der Lebensraum „Stadt“ bietet den Tieren, im Gegensatz zu vielen „aufgeräumten“ Wälder und landwirtschaftlichen Monokulturen, unzählige Nischen, wie Grünflächen, Kleingärten, Parkanlagen, Friedhöfe und brachliegende Industrieflächen zum Überleben.
Adler, Papagei und Co.
Der Grugapark beherbergt ganz verschiedene Vogelarten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen. Bei einem Sparziergang werden die einzelnen Anlagen besucht und mit den Tieren vor Augen fällt es leicht, Informationen über Biologie und Ökologie aufzunehmen. Eulen und Greifvögel werden besucht und Anschauungsobjekte wie Gewölle und Federn gezeigt. Bei den exotischen Vögeln, wie Papageien und Beos wird auch die Frage geklärt, warum und wie sprechen verschiedene Vogelarten. Natürlich wird auch die Freifluganlage mit ihren Bewohnern besucht.
Der igelfreundliche Garten
Der Igel ist eines der bekanntesten Tiere unserer Gärten. Trotzdem ist der Bestand dieses liebenswerten Gartenbewohners aus vielen Gründen bedroht. Dazu gehört nicht nur der Autoverkehr. Mit nur geringem Aufwand kann man jedoch im eigenen Garten einiges für den Igelschutz tun. Wer hierzu bereit ist, wird hoffentlich belohnt durch einen Untermieter, der sich durch seine Aktivitäten im Garten als ausgesprochener Nützling erweist.
Fledermäuse - Jäger der Nacht
Leise fliegen die verschiedensten Fledermausarten durch die Lüfte der Nacht. Oft bemerken wir ihre Anwesenheit überhaupt nicht. Je nach Art besiedeln sie verschiedene Lebensräume und jagen in ihnen. Während der Fledermausführung werden mit Hilfe eines Ultraschall-Empfängers für Fledermaus-Rufe die in Gehölzbestand, Wiese und über dem Wasser vorkommenden Arten aufgespürt und hörbar gemacht. Für die späteren Stunden ist auch ein Nachtsichtgerät verfügbar. Vielfältige Fragen rund um diese faszinierende Tiergattung werden beantwortet.
Anmeldung:
Tel.: 0201 / 88 83 124
Fax: 0201 / 88 83 007
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