Lebenskreislauf Wald
Alle Mitglieder eines Ökosystems brauchen einander. Pflanzen können nicht ohne Tiere und Tiere nicht ohne Pflanzen leben. Sie stehen alle in komplizierten Beziehungen zueinander. Die Wälder geben uns Atemluft und speichern unser Trinkwasser. Sie sind der Lebensraum vieler Tausend verschiedener Tierarten und bieten uns Menschen Erholung und Rohstoffe. In Abhängigkeit von Alter und Vorwissen der Kinder wollen wir die verschiedenen Pflanzen und Tiere des Waldes kennen lernen und anhand von vielen Beispielen die Beziehungen zwischen den einzelnen Lebewesen erklären. Die Kinder erfahren z.B., dass jedes Tier eine bestimmte Aufgabe im Wald hat. Da gibt es die Blattfresser, wie Raupen und Käferlarven, die von den Blättern leben. Diese stehen bei Insektenfressern wie Vögeln auf der Speisekarte, die damit ihren Nachwuchs groß ziehen. Am Ende der Nahrungskette stehen die Räuber wie Habicht und Fuchs.
In jeder Hand voll Boden leben mehr Tiere, als es Menschen auf der Erde gibt. Die allseits bekannten, aber von uns meist nicht beachteten Regenwürmer und Tausendfüßler teilen sich diesen Lebensraum mit Springschwänzen, Rollasseln, Fadenwürmern u.a. Diese Bodenorganismen haben eine große Bedeutung für zahlreiche Vorgänge innerhalb des Bodens wie z.B. die Humusbildung. Durch ihre intensive Tätigkeit tragen sie zur Zerkleinerung des toten organischen Materials wie Laub und Aas bei und machen die Nährstoffe so wieder für die Pflanzen verfügbar. Die Kinder lernen die Vielfalt der Lebewesen im und auf dem Boden kennen. Sie erfahren etwas über die Lebensweise dieser Tiere und ihre Bedeutung für den Boden.
Je nach Jahreszeit lernen die Kinder verschiedene Pflanzen und Baumarten des Waldes anhand ihrer charakteristischen Merkmale wie Blätter, Blüten und Früchte kennen und erfahren welche Tiere auf, in und an ihnen leben. Außerdem machen wir uns Gedanken, welche Zeichen und Spuren die Tiere hinterlassen, auch wenn wir sie nicht zu Gesicht bekommen. Im Schlamm oder Schnee entdecken wir vielleicht die Fußspuren eines Rehs. Angeknabberte Fichtenzapfen auf einem Baumstumpf verraten uns je nach Fraßbild, ob Eichhörnchen, Specht oder Maus hier ihr heimliches Mahl hatten.
Dieses Thema eignet sich besonders gut dazu, den Kindern die Natur in ihrem Wohnumfeld zu zeigen.
Das Internationale Jahr der Wälder 2011
Diese Veranstaltung stellen wir im Jahr 2011 unter das Motto „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“ zum Internationalen Jahr der Wälder der Vereinten Nationen.

Mehr Informationen: Webseite zum Internationalen Jahr der Wälder...
Unser Kampagnenpartner: Webseite des Verbandes der Botanischen Gärten e.V.
Anmeldung:
Tel.: 0201 / 88 83 124
Fax: 0201 / 88 83 007
Download: Fax-Vorlage für Ihre Terminwunsch-Anfrage (PDF, 40 KB)
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E-Mail: schule-natur@grugapark.essen.de
Kursgebühren:
1,5 Stunden: 2,50 € pro Teilnehmer, mindestens jedoch 45 € pro Gruppe.
3 Stunden: 5,00 € pro Teilnehmer, mindestens jedoch 85 € pro Gruppe.
Bei Belegung eines Kurses in der Schule Natur haben Schulklassen mit zwei Betreuungspersonen freien Eintritt in den Grugapark.
Die Schule Natur kann derzeit eine Vielfalt von interessanten Themen im Grugapark anbieten. Je nach Altersstufe und Vorbildung der Gruppe können die Themen inhaltlich angepasst werden. Eine Abstimmung mit aktuellen Lerninhalten des laufenden Unterrichtes ist in jedem Fall möglich.







