Samstag 9.6.2007
Herbert Knebels Affentheater - Nix wie weg!
Musikpavillon, Einlass 18 Uhr, Beginn, 19:30 Uhr Ein neues Programm, aber nix is mehr beim Alten.
Herbert Knebel mitsamt seiner Rentnerband in der Sinnkrise. Die Welt mit ihren Katastrophen und Schikanen wächst über den Kopf. Wo ist das Plätzchen auf Erden, wo man selbigen noch unbeschadet hinhalten kann?
Mir ihrem ureigensten Mittel, der "flachschürfenden Annalüse" rücken die Knebel-Mannen sämtlichen Gegenwartsproblematiken
zu Leibe und kommen dabei mit Sicherheit zu keinem Ergebnis.
"Nix wie weg" heißt es im nunmehr schon 10. Programm bei den Knebels.
"Alles weg" hieß es dagegen beim Vorverkauf zu den Terminen im Grugapark im September letzten Jahres! Deshalb haben wir für alle, die zu spät dran waren und keine Karten mehr ergattern konnten, einen Zusatztermin am 9. Juni 2007 organisiert!
Nun ist der Zusatztermin vom Zusatztermin in den Verkauf gegangen! Ab sofort gibt es Karten für SONNTAG, 10. JUNI 2007 zu kaufen!
Knebel im Grugapark Essen - das ist schon fast eine feste Einrichtung geworden! "Zu Hause is eben zu Hause. Die Stimmung inne Gruga is mit nix zu vergleichen" - O-Ton Herbert Knebel alias Uwe Lyko. Und wo er Recht hat, hat er Recht. Das Publikum findet das auch. Die Knebel-Tage in den letzten Jahren waren immer schnell ausverkauft. Im Pavillon sitzt man irgendwie drinnen und draußen gleichzeitig. Vor eventuellem Regen geschützt, schätzen die Besucher die unvergleichliche Atmosphäre um "ihren Herbert" zu feiern! Mit dem Programm "Nix wie weg" nimmt sich die Essener Rentnerband Herbert Knebel's Affentheater die "Gemütslage vonne Nation" zur Brust. Knebels Kumpels Ernst Pichel (Martin Breuer, Bass), Ozzy Ostermannn (Georg Goebel-Jakobi, Gitarre) und der "Trainer" (Detlef Hintze, Schlagzeug) unterstützen ihn dabei tatkräftig.
"Nix wie weg" ist ein monothematischer Abend, um's mal akademisch zu sagen. Oder in Knebel-Manier: Et geht um wat. Dieset mulmige Gefühl, dat wie et weitergeht nich mehr lange weitergeht. Im Alltag gibt es eben ziemlich viel Affentheater. Bei Herbert Knebel und seinen Mannen fühlt sich der gemeine Ruhri ganz zu Hause. Wie sie schwadronieren und nörgeln und moppern und - immer schlecht gelaunt - sich lustig machen über Obenrum und Untenrum. Außerdem geht es um Negerküsse, Leckmuscheln, Schwarzfahren, religiöse Anwandlungen, Klingeltöne, Fußball, Regenwald, Doppelidentitäten und die Guste. Sozialkritik und Galgenhumor ziehen sich wie ein roter Strick durchs Programm,
Knebels Affentheater bedeutet ja immer auch eine Menge Musik. So intoniert die alten Herrenband zum Beispiel John Cales "Cocaine", das zum Ernährungsratgeber "Cholesterin" umgewidmet wurde. "Walk on the wild side" wird umfunktioniert zum wirtschaftliche Abgesang: "Wir sind hier kurz vor de Endzeit." Ja, die Welt geht am Stock. Wenn das alles nicht so lustig wäre, dann würde man gern ein bisschen weinen.
Der Mond ist übrigens kein Ausweg. Da war Herbert Knebel schon am Anfang des Abends. Nix los da. Ruhrpott ist besser. Das weiß man. Und man weiß auch: So schwer kann keine Krise sein, dass Knebel und Co. nicht helfen würden. Denn - wir zitieren ein Stück Knebelscher Lebensphilosophie:
Der Humor stirbt zuletzt. So'n Glück.
Eintrittspreis 23,50 Euro - Freie Platzwahl
inklusive Vorverkauf- und Ticketgebühren
Stadtplan-Ansicht: Lage des Musikpavillons im Grugapark
Vorverkauf:
im Grugapark: am Info-Center Orangerie
an allen bekannten CTS-EVENTIM-Vorverkaufsstellen
Internetvorverkauf: www.eventim.de
Internetvorverkauf: http://www.mbee.de/
TICKET-HOTLINE 1: 02365 / 50 35 500
TICKET-HOTLINE 2: 0209 / 14 77 999
Veranstalter: m/e/r/z veranstaltungs-service merz-vs@t-online.de





















