Fr. 12.1. bis So. 18.2.2007

Bildcollagen

Ausstellung von Silvia Lorch
Infocenter Orangerie, 11-17 Uhr

Unter dem Titel „WELTEN – FARBE, SPIEL UND ZUFALL“ sind verschiedene Collagen-Serien oder Teile davon ausgestellt, die mehrere Gemeinsamkeiten aufweisen. Einerseits liegt ihnen die gleiche Art von Schnitttechnik zugrunde: Jedes Bild besteht aus nahtlos aneinandergefügten, puzzleartigen Einzelteilen auf schwarzem Grund. Zum anderen sind bei allen Collagen fiktive Welten erschaffen worden, die den Betrachter einladen, mit den Augen darin spazieren zu gehen. Die Farben haben bei der Gestaltung der Bilder eine herausragende Rolle eingenommen, der schwarze Untergrund lässt sie besonders gut leuchten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Spiel mit den zufällig gleichzeitig vorhandenen Materialien – etwa Teile von Abbildungen aus antiquarischen Bildbänden, Bilderbüchern und eigenen Fotos. Bei der Gestaltung der Serien haben sich jeweils von selbst Regeln ergeben, die Anzahl und den Inhalt der Schnittteile der jeweiligen Reihen betreffend, auch dies ein Spiel. Alle Bilder entstanden 2005/2006.

Collagen aus folgenden Serien sind zu sehen:

GRAFFITI AND MORE: Farbwelten sind entstanden durch Ausschnitte aus Graffiti, in Essen fotografiert, in ihren teils wunderschönen Farben, gepaart mit alten Mauern und Hauswänden (Wuppertal), faszinierend in ihrem Verfall.

GROßE BÄUME: Aus den Schnittteilen sind phantastische Bäume mit wuchtigen Baumkronen entstanden.

FRAUENKONTUREN: Über bunten Welten, die immer etwas aus der Natur, Häuser und Schrift enthalten, liegt jeweils eine fiktive Frauenkontur.

FAHRRÄDER: Teile von Fahrrädern, ihre Schatten, interessante Pflaster und Wände, Aufschriften auf Schildern oder Zeichen fügen sich in kurioser Weise zusammen oder erzählen Geschichten, (Fotos aus Münster, Essen, Langenberg).

SPINNEN – FARBEN – LANDSCHAFTEN: Schwarze Phantasie-Spinnen bestimmen mit ihren Beinen die Schnitte der Collagen. Jede Spinne lebt in ihrer eigenen Landschaft, die nach bestimmten Farbimpulsen gestaltet wurde. Jedes Bild enthält Grün und mehrere pflanzliche und/oder landschaftliche Abbildungen.

HÄUSERKREISE: „Häuser“ aus meist selbst fotografierten Fassaden (in Essen, Langenberg) gruppieren sich kreisförmig um einen zentralen Platz. Sie stehen davon in alle Richtungen ab, auch seitlich und über Kopf. Es gibt einheitliche „Dächer“ für diejenigen Häuser, die ganz zu sehen sind. Die fiktive Landschaft um die Häuser herum enthält immer Blumen oder Bäume und Wolken.

PLANETEN ZUM WOHNEN: Jedes Bild zeigt eine farblich besonders zusammengestellte Welt mit einem „Planeten“, auf dem sich ein Haus oder Gebäude befindet.

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